Warum ich mich als 2. Bürgermeister bewerbe
Warum ich mich als 2. Bürgermeister bewerbe
In der kommenden Woche wird der Stadtrat der Stadt Schongau eine wichtige Entscheidung treffen:
Die Wahl des
2. Bürgermeisters.
Was viele vielleicht nicht wissen:
Der 2. Bürgermeister wird
nicht direkt von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt, sondern vom
Stadtrat in geheimer Wahl bestimmt. Es ist also eine Entscheidung aus der Mitte des Gremiums heraus – getragen von Vertrauen, Zusammenarbeit und dem Willen, Verantwortung zu übernehmen.
Ich habe mich entschieden, mich für dieses Amt zu bewerben.
Warum ich kandidiere
Ich bringe langjährige Erfahrung aus der öffentlichen Verwaltung mit – verbunden mit einem klaren Blick für Abläufe, Zuständigkeiten und Entscheidungsprozesse. Gerade in einer Zeit, in der die Aufgaben komplexer werden und die finanziellen Spielräume enger sind, halte ich diese Erfahrung für wichtig.
Hinzu kommt meine langjährige Tätigkeit in der Öffentlichkeitsarbeit. Für mich gehört es zu moderner Kommunalpolitik, Entscheidungen nicht nur zu treffen, sondern auch zu erklären. Transparenz und Verständlichkeit sind entscheidend, damit Vertrauen entstehen kann.
Diese beiden Bereiche – Verwaltung und Kommunikation – möchte ich als 2. Bürgermeister aktiv einbringen.
Zusammenarbeit statt Gegeneinander
Mit Thomas Schleich hat Schongau einen jungen und dynamischen 1. Bürgermeister. Ich sehe meine mögliche Rolle als 2. Bürgermeister bewusst als Ergänzung dazu:
- Erfahrung und Ruhe auf der einen Seite,
- neue Impulse und Dynamik auf der anderen.
Ich bin überzeugt: Gute Stadtpolitik entsteht nicht durch Gegensätze, sondern durch vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.
Die Rolle des Stadtrats
Die Wahl findet im Stadtrat statt – und damit in einem Gremium, das die Bürgerinnen und Bürger bei der Kommunalwahl bestimmt haben.
Die CSU ist dabei eine der stärksten Fraktionen und liegt gleichauf mit der UWV. Das zeigt: Verantwortung verteilt sich auf mehrere Schultern. Umso wichtiger ist es, Brücken zu bauen und Lösungen gemeinsam zu erarbeiten.
Ich habe in den vergangenen Jahren gezeigt, dass ich:
- sachlich arbeite,
- zuhören kann,
- und auch in unterschiedlichen Konstellationen konstruktiv mitarbeite.
Mein Verständnis vom Amt
Der 2. Bürgermeister ist kein Gegenpol, sondern
Teil einer funktionierenden Führung.
Er vertritt den 1. Bürgermeister, unterstützt die Arbeit im Rathaus und trägt dazu bei, dass Entscheidungen gut vorbereitet und umgesetzt werden.
Für mich bedeutet das:
- verlässlich zu sein,
- Verantwortung zu übernehmen,
- und die Stadt Schongau nach innen wie nach außen gut zu vertreten.
Mein Weg und meine Motivation
Im Wahlkampf habe ich immer wieder betont:
Ich stehe für
Vernunft, Transparenz und klare Prioritäten.
Diese Haltung möchte ich auch in dieses Amt einbringen.
Ich bewerbe mich nicht aus persönlichem Ehrgeiz, sondern weil ich überzeugt bin, dass ich mit meiner Erfahrung, meiner Arbeitsweise und meiner Haltung einen Beitrag für unsere Stadt leisten kann.
Zum Schluss
Die Entscheidung liegt beim Stadtrat.
Ich stelle mich dieser Wahl mit Respekt – und mit dem klaren Willen, Verantwortung zu übernehmen.
Für Schongau. Für eine sachliche, verlässliche und gemeinsame Stadtpolitik.
Hans Rehbehn
Stadtrat der Stadt Schongau








