Was Schongau im Kreistag braucht – und warum ich antrete

Hans Rehbehn • 12. Januar 2026

Was Schongau im Kreistag braucht – und warum ich antrete

Wenn ich an die kommenden Wochen bis zum 8. März 2026 denke, spüre ich vor allem eines:
Es geht um mehr als Stimmen, Listenplätze oder Wahlkampfparolen. Es geht um Verantwortung – für unsere Gemeinschaft, für unsere Familien und für die Zukunft unseres Landkreises.

Als ich mich entschlossen habe, für den Kreistag des Landkreis Weilheim-Schongau zu kandidieren, war das kein spontaner Schritt. Es war eine bewusste Entscheidung. Eine Entscheidung aus der Überzeugung heraus, dass wir die Herausforderungen unserer Zeit nicht aussitzen dürfen – sondern sie sachlich, ehrlich und gemeinsam angehen müssen.

Ein Landkreis im Wandel – und viele Aufgaben vor uns
Der Landkreis Weilheim-Schongau ist eine vielfältige, lebendige Region. Genau das macht ihn stark. Gleichzeitig bringt diese Vielfalt auch komplexe Aufgaben mit sich, die im Kreistag verantwortungsvoll gestaltet werden müssen. Dazu gehören für mich ganz besonders:

Gesundheitsversorgung und Pflege. 
Eine verlässliche medizinische Versorgung – stationär wie ambulant – ist für viele Menschen existenziell. Für Familien ebenso wie für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Der Landkreis ist hier auf einem guten Weg, aber klar ist auch: Dieses Thema verlangt dauerhaft Aufmerksamkeit, Weitsicht und klare Prioritäten.

Jugend und politische Teilhabe
Demokratie beginnt nicht erst am Wahlabend. Die Erfahrungen aus U18-Wahlen, Gesprächen in Schulen und Jugendzentren zeigen mir immer wieder: Junge Menschen wollen mitreden. Sie wollen ernst genommen werden. Das ist kein Selbstläufer – das ist eine Aufgabe, der wir uns aktiv stellen müssen.

Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt
Zusammenhalt entsteht nicht von allein. Integration gelingt dort, wo Menschen begleitet werden, wo Sprache gefördert wird und Bildungswege offenstehen – gerade auch im ländlichen Raum. Konzepte sind wichtig. Entscheidend ist aber, dass wir sie regelmäßig überprüfen und weiterentwickeln.

All das sind keine abstrakten Schlagworte.
Es geht um reale Lebenssituationen. Um Menschen, die hier leben, arbeiten und Verantwortung übernehmen.

Der Kreistag – politische Vertretung mit Wirkung
Der Kreistag ist mehr als ein formales Gremium. Er ist die politische Vertretung der Menschen im Landkreis und trifft Entscheidungen, die unseren Alltag ganz konkret beeinflussen.

Damit diese Entscheidungen gut sind, braucht es für mich drei Dinge:
•    Transparenz und Offenheit – Entscheidungen müssen nachvollziehbar sein.
•    Weitsicht statt Kurzsicht – nicht alles muss sofort umgesetzt werden, aber alles sollte gut durchdacht sein.
•    Verlässlichkeit – für Familien, Unternehmen, Ehrenamtliche und Einrichtungen.
Gerade auf Landkreisebene zeigt sich, wie wichtig solides Arbeiten ohne Aktionismus ist.

Schongau braucht eine starke Stimme im Kreistag
Für Schongau ist es entscheidend, dass unsere Anliegen im Kreistag gehört werden.
Ob bei Verkehr und Schulen, bei sozialen Angeboten, in der Gesundheitsversorgung oder bei der Förderung von Jung und Alt – kommunale Themen enden nicht an der Stadtgrenze.

Ich kandidiere für den Kreistag, weil ich überzeugt bin:
Die Zukunft unseres Landkreises darf nicht dem Zufall überlassen werden. Gute Politik muss bodenständig sein, verantwortungsvoll handeln und langfristig denken. Und sie muss gestalten – nicht nur verwalten.

Warum ich antrete – persönlich und mit Überzeugung
Ich kandidiere, weil ich Verantwortung übernehmen will.
Für eine Politik,
➡ die zuhört, bevor sie entscheidet.
➡ die nachhaltig denkt, bevor sie handelt.
➡ die verbindet, statt zu spalten.

Am 8. März 2026 wird entschieden, wer im Kreistag Verantwortung trägt. Ich möchte Teil dieses Gremiums sein – nicht aus persönlichem Ehrgeiz, sondern aus Überzeugung.
Für echte Gespräche statt leerer Floskeln.
Für tragfähige Lösungen statt gut klingender Absichten.
Denn unser Landkreis verdient eine Politik, die verbindet, gestaltet und Verantwortung trägt.

Euer
Hans Rehbehn

von Hans Rehbehn 3. Januar 2026
Auf den ersten Blick sind es einfach zwei Zahlen: 3 und 53. Aber für mich stehen sie für etwas sehr Konkretes – für das, was ich bin, was ich kann und wofür ich mich 2026 erneut zur Wahl stelle: • Platz 3 auf der CSU-Liste für den Stadtrat Schongau. • Platz 53 auf der CSU-Liste für den Kreistag Weilheim-Schongau. Zwei Zahlen, zwei Gremien – aber ein Anliegen: Verantwortung übernehmen. Sachlich bleiben. Schongau und den Landkreis mitgestalten. Die 3 – Für Schongau Als amtierender Stadtrat habe ich in den vergangenen Jahren viele Entscheidungen mitgetragen, mitdiskutiert – und manchmal auch mit kritischem Blick hinterfragt. Ich weiß, wie komplex kommunalpolitische Prozesse sind. Und ich weiß auch, dass nicht jede Entscheidung einfach ist. Gerade deshalb braucht es Menschen, die: • dranbleiben, • zuhören, • und auch mal nein sagen, wenn es um das langfristige Wohl unserer Stadt geht. Ich habe mich besonders für solide Finanzen, für mehr Transparenz im Stadtrat, für die Stärkung unserer Vereinslandschaft und für eine verantwortungsvolle Stadtentwicklung eingesetzt – und daran will ich weiterarbeiten. Denn: Schongau braucht Klarheit. Keine Parolen. Keine Show. Sondern Entscheidungen, die nachvollziehbar sind und Bestand haben. Die 53 – Für den Landkreis Was viele nicht wissen: Viele Themen, die Schongau direkt betreffen, werden auf Kreisebene entschieden. Ob es um Schulen, den ÖPNV, die Reaktivierung der Fuchstalbahn, Förderprogramme für Sport und Kultur oder die Zukunft der Krankenhausversorgung geht – all das liegt in der Verantwortung des Landkreises. Deshalb ist es mir wichtig, dass Schongau im Kreistag eine Stimme hat, die nicht nur mitredet, sondern auch mitgestaltet. Ich will diese Stimme sein – ruhig, sachlich, klar, aber auch hartnäckig, wenn es um die Interessen unserer Stadt geht. Platz 53 ist kein Platz auf der Bühne – aber mit Ihrer Unterstützung ein Platz, von dem aus man einen Sitz erlangen kann. Und das möchte ich: damit ich Verbindungen schaffen, Vernetzung stärken, und das große Ganze im Blick behalten kann. Stadt Schongau und der Landkreis Weilheim-Schongau gehören zusammen Ich bin fest davon überzeugt: Wer Verantwortung für Schongau übernehmen will, muss auch bereit sein, über die Stadtgrenzen hinauszudenken. Denn nur wenn wir Stadt- und Kreisebene zusammendenken, können wir die Themen sinnvoll voranbringen, die uns wirklich betreffen: • die Mobilität im ländlichen Raum, • die Vereinbarkeit von Bildung, Familie und Beruf, • die Unterstützung für unsere Ehrenamtlichen, • eine Kulturpolitik, die nicht nur von Zentren lebt. Was mich antreibt? Nicht das Amt. Nicht der Titel. Sondern die Überzeugung, dass Politik verlässlich, vernünftig und verständlich sein muss. Ich will nicht alles versprechen – aber ich will Verantwortung übernehmen. Mit Haltung, mit Erfahrung – und mit dem Blick fürs Ganze. Deshalb kandidiere ich 2026 für den Stadtrat auf Listenplatz 3 und für den Kreistag auf Listenplatz 53. Ich freue mich auf den Austausch – und auf Ihre Unterstützung. Ihr Hans Rehbehn Kandidat für Stadtrat Schongau und Kreistag Weilheim-Schongau
von Hans Rehbehn 28. Dezember 2025
Kommunalpolitik ist keine große Bühne – und sollte es auch nicht sein. Sie ist keine Schlagzeile, kein Parteitaktieren, kein Marketing in Dauerschleife. Kommunalpolitik ist Verantwortung. Für unsere Stadt. Für unsere Region. Für die Menschen, die hier leben. Und genau deshalb ist es so wichtig, wie wir entscheiden. Nicht hektisch. Nicht von heute auf morgen. Sondern mit Ruhe, mit Augenmaß und – ja, das Wort darf man ruhig benutzen – mit Vernunft. Was heißt das konkret? Vernunft bedeutet für mich nicht, dass nichts mehr geht. Aber es heißt: Ehrlich zu sagen, was geht – und was nicht. Denn wir können nicht gleichzeitig neue Großprojekte anschieben, bestehende Infrastruktur sanieren, alle Erwartungen erfüllen und dabei solide wirtschaften. Die Wahrheit ist: Die Zeiten, in denen man für jede Idee schnell das Geld lockermachen konnte, sind vorbei. Auch in Schongau. Auch im Landkreis Weilheim-Schongau. Deshalb braucht es jetzt: Transparenz Damit klar ist, worüber wir entscheiden – und warum. Entscheidungen müssen nachvollziehbar und gut begründet sein. Prioritäten Wir müssen ehrlich sagen: Was ist notwendig? Was ist wünschenswert? Und was können wir uns leisten – nicht nur heute, sondern auch morgen? Weitsicht Denn schnelle Lösungen mögen kurzfristig Applaus bringen – sie sind aber oft teuer auf lange Sicht. Vernunft heißt auch: nicht alles auf die nächste Generation abwälzen. Schongau und der Landkreis stehen vor echten Aufgaben Und zwar Aufgaben, bei denen kein Spielraum für Symbolpolitik oder Schnellschüsse bleibt: Die Reaktivierung der Fuchstalbahn ist ein wichtiges Projekt für die Region. Aber sie braucht eine klare politische Linie, die nicht ständig wechselt – und einen realistischen Blick auf Nutzen, Kosten und langfristige Tragfähigkeit. Unsere Schulen, Turnhallen und Sportanlagen sind keine Luxusausstattung – sondern Grundvoraussetzung für Bildung, Bewegung und Zusammenhalt. Erhalt und Modernisierung sind nötig – aber mit Augenmaß und solider Finanzierung. Die finanzielle Lage wird nicht einfacher. Gleichzeitig erwarten viele – zu Recht – verlässlichen Nahverkehr, Unterstützung für unsere Vereine und eine lebendige Kulturlandschaft. All das ist machbar – wenn wir vernünftig planen und uns nicht verzetteln. Ich verspreche keine Wunder – aber ich verspreche Haltung Ich trete zur Wahl an, weil ich überzeugt bin, dass Sachlichkeit, Verlässlichkeit und Vernunft in der Politik mehr zählen als Lautstärke. Ich stehe nicht für die einfache Lösung, sondern für den klaren Blick. Ich will nicht alles versprechen – aber ich will alles tun, um mit Ihnen gemeinsam verantwortlich zu gestalten. Als Stadtrat in Schongau will ich weiterhin dabei helfen, Entscheidungen gründlich vorzubereiten – und sie offen zu erklären. Als Kreisrat möchte ich eine Stimme sein, die Schongau im Blick hat, aber die gesamte Region im Kopf. Ohne Getöse. Ohne Show. Dafür mit einem klaren Kompass. Denn Kommunalpolitik ist kein Parteiwettbewerb. Sie ist ein Dienst – an der Gemeinschaft. Und sie verdient: Vernunft. Hans Rehbehn Kandidat für den Stadtrat Schongau und den Kreistag Weilheim-Schongau
von Hans Rehbehn 25. Dezember 2025
Es gibt Dinge in der Kommunalpolitik, die sind so absurd, dass man sie sich nicht ausdenken könnte. Und dann gibt es Dinge, die wirklich passieren. In Schongau passiert Letzteres erstaunlich oft. Manchmal frage ich mich: Gibt es eigentlich zwei Regelwerke? Eines für alle – und eines für diejenigen, die sich gern für den Mittelpunkt des politischen Universums halten? Rein fiktiv natürlich. Reine Satire. Falls jemand Ähnlichkeiten entdeckt, ist das selbstverständlich Zufall. Da wären zum Beispiel die Blumenzwiebelpflanzaktionen . Während manche Vereine und Initiativen für jede Kleinigkeit eine Genehmigung brauchen, verwandelt eine bestimmte Gruppe den öffentlichen Raum kurzerhand in ein politisches Beet. Blumenzwiebeln werden gesetzt – selbstverständlich blüht alles rechtzeitig zum Wahltermin und natürlich in den passenden Farben. Man präsentiert das Ergebnis dann stolz in den sozialen Medien. Schön wäre es, wenn alle denselben Zugang hätten. Aber manche scheinen eben näher an der Gießkanne der Gerechtigkeit zu sitzen. Auch der erste Schultag ist für diese Gruppe stets ein besonderer Moment. Da gibt es dann Schokolade für die Erstklässler, versehen mit Logo und herzlichen Grüßen. Offiziell ist es nur eine nette Geste. Dass politische Aktivitäten an Schulen eigentlich tabu sind, wird großzügig ausgeblendet. Man könnte fast meinen, die Verzweiflung müsse unendlich groß sein, wenn man schon im Grundschulalter nach Sympathie sucht – rein satirisch gesprochen natürlich. Beim Stadtfest wird es dann besonders kreativ. Offiziell heißt es seit Jahren: keine politischen Stände, kein Wahlkampf, keine Werbung. Inoffiziell lautet die Regel aber offenbar: „Macht einfach – vielleicht merkt's keiner.“ Und so steht plötzlich ein Stand mitten im Fest, zwischen Bratwurst und Blasmusik, mit Gewinnrad und „Wünsch-dir-was“-Zetteln. Andere Gruppen müssten dafür vermutlich einen dreistufigen Antragsprozess durchlaufen. Aber manche dürfen das eben. Der Weihnachtsmarkt ist dann der Höhepunkt dieser besonderen Regelinterpretation. Kein Wahlkampf, so heißt es klar und deutlich. Und doch steht dort ein Stand, an dem es nach Feuer, Kastanien und zufällig sehr politischen Gesprächen riecht. Einige erinnern sich daran, dass sie für dieselbe Anfrage eine Absage bekommen haben. Aber Regeln sind eben dehnbar – zumindest für manche. Spätestens hier könnte man denken: Die Verzweiflung muss unendlich groß sein. Sie riecht zwar nicht nach Maroni, aber manchmal dampft sie genauso. Was lernen wir daraus? In Schongau herrscht eine bemerkenswerte politische Physik. Kein Wunder bei der Zentrale im Rathaus. Dort gilt offenbar das Prinzip: Alle sind gleich, manche sind nur „gleicher“. Wer sich daran stört, gilt als unentspannt. Wer es anspricht, als kleinlich. Wer es ignoriert, als weise. Vielleicht braucht es genau deshalb Satire: um sichtbar zu machen, was sonst unter dem Deckmantel der Normalität verschwindet. Mein Fazit fällt deshalb schlicht aus: Ein bisschen mehr Gleichbehandlung würde unserer Stadt guttun – und ein bisschen weniger „Sonderweg für manche“. Demokratie lebt von Fairness, nicht davon, wer Regeln am flexibelsten interpretiert. Bis dahin bleibt uns nur eines: beobachten, schmunzeln und ab und zu ein satirisches Licht auf die Realität werfen. Damit es wenigstens lustig bleibt. Hans Rehbehn
von Hans Rehbehn 15. Dezember 2025
Die neuen Zahlen zu den Schlüsselzuweisungen 2026 und dem kommunalen Investitionsbudget liegen auf dem Tisch – und sie sind ein starkes Signal für unseren Landkreis und besonders für die Stadt Schongau. Insgesamt fließen im kommenden Jahr rund 55,8 Millionen Euro an die Kommunen im Landkreis Weilheim-Schongau. Der Landkreis selbst erhält zusätzlich 29,2 Millionen Euro. Für Schongau bedeutet das konkret: • 1.624.144 Euro Schlüsselzuweisungen • 1.480.977 Euro Investitionsbudget für förderfähige Projekte Diese Zahlen zeigen eines sehr deutlich: Die finanzielle Unterstützung für unsere Region ist stabil und verlässlich. Und sie wären ein guter Grund gewesen, in Schongau Entscheidungen mit Bedacht zu treffen. Voreilige Entscheidungen – und ihre Folgen Noch vor wenigen Wochen hat die Mehrheit im Schongauer Stadtrat eine Erhöhung der Grundsteuer und wenig später eine Erhöhung der Kita-Gebühren beschlossen, allerdings mit Vorbehalt. Begründet wurde das mit einer vermeintlich „alternativlosen“ Haushaltslage. Wir als CSU-Fraktion haben bereits damals darauf hingewiesen, dass: 1. wichtige Zahlen, Daten und Fakten fehlten, 2. der Haushalt 2026 noch nicht final berechnet war, 3. sich Zuweisungen und Fördermöglichkeiten deutlich verändern könnten. Genau das ist nun eingetreten. Mit den jetzt veröffentlichten Zahlen wäre ausreichend Zeit gewesen, eine solide, vollständige Haushaltsgrundlage abzuwarten. Entscheidungen, die Familien und Eigentümer dauerhaft finanziell belasten, dürfen nicht unter Zeitdruck oder aus einer politischen Dynamik heraus getroffen werden. Eine solche Politik führt nicht zu Vertrauen – sondern zu unnötigen Belastungen. Warum die neuen Zahlen so bedeutsam sind Die Schlüsselzuweisungen gehören zu den wichtigsten Einnahmequellen der Kommunen. Sie sind nicht zweckgebunden und können daher flexibel eingesetzt werden – genau dort, wo die Stadt es am dringendsten braucht: für Investitionen, für Vereinsförderung, für Infrastruktur, für Familienpolitik. Schongau erhält über 3 Millionen Euro aus beiden Töpfen zusammen. Das ist kein Nebenschauplatz – das ist eine zentrale Einnahmequelle, die die Verwaltung in ihrer Finanzplanung hätten einbeziehen müssen, bevor wir Steuern und Gebühren erhöhen. Gerade in Zeiten, in denen Familien ohnehin hohe Belastungen tragen, brauchen wir mehr denn je eine Politik, die sorgfältig abwägt und transparent handelt. Ein Dank an Berlin Besonders hervorheben möchte ich die Arbeit unseres Bundesinnenministers Alexander Dobrindt, der sich in Berlin mit Nachdruck für die Interessen unseres Landkreises eingesetzt hat. Ohne dieses Engagement wäre eine derart starke Unterstützung nicht selbstverständlich. Was jetzt wichtig ist Die Aufgabe der nächsten Wochen und Monate muss sein: • den Haushalt 2026 auf Basis der tatsächlichen Einnahmen solide zu erstellen, • Prioritäten klar zu benennen, • weitere unnötige Schnellschüsse zu vermeiden, • Kita-Gebührenerhöhung zurücknehmen, • und vor allem: Bürgerinnen und Bürger nicht stärker zu belasten als notwendig. Vernunft, Verlässlichkeit und Verantwortung – das ist und bleibt unser Ansatz für Schongau. Fazit Die neuen Zahlen hätten als Grundlage für eine ruhige, durchdachte Finanzpolitik dienen können. Stattdessen wurden in Schongau vorschnell Entscheidungen getroffen, die viele Familien, Eigentümer und Unternehmer zusätzlich belasten. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass finanzpolitische Entscheidungen auf Fakten, Transparenz und vernünftiger Abwägung beruhen – nicht auf Hektik. Schongau braucht eine Finanzpolitik, die majestätisch ruhig, verlässlich und zukunftsorientiert handelt. Hans Rehbehn
von Hans Rehbehn 9. Dezember 2025
Wenn man die Entwicklungen der letzten Jahre betrachtet, dann wird eines sehr deutlich: Schongau steht an einem Punkt, an dem wir uns klarer darüber werden müssen, welchen Weg wir gehen wollen. Nicht alles, was möglich ist, ist auch sinnvoll. Und nicht alles, was sinnvoll wäre, ist finanziell machbar. Gerade deshalb müssen wir Entscheidungen treffen, die verantwortungsvoll, realistisch und gut begründbar sind. Was bedeutet das konkret? 1. Wir brauchen klare Prioritäten. Schongau hat viele Baustellen – im übertragenen wie im wörtlichen Sinn. Doch nicht jede Idee der vergangenen Jahre war durchdacht, und manche Entwicklung hat uns gezeigt, wie wichtig Planungssicherheit ist. Die Haushaltslage zwingt uns dazu, jeden Euro zweimal umzudrehen. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortung. Hier möchte ich weiter für Sachlichkeit sorgen: Nicht das Schnellste, nicht das Lauteste, nicht das Beeindruckendste – sondern das Notwendige muss Vorrang haben. 2. Wir brauchen stärkere Unterstützung für Vereine, Kultur und Ehrenamt. Ich erlebe jede Woche, wie viel in Schongau und in der Region passiert – oft getragen von Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Ob im TSV, in Kulturvereinen, im Jugendbereich, bei sozialen Aktivitäten oder in der Traditionspflege: Dieses Engagement verdient Anerkennung – und verlässliche Rahmenbedingungen. Bürokratie darf nicht im Weg stehen. Zusammenarbeit muss gestärkt werden. Der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus ist dringend notwendig. 3. Wir brauchen mehr Gelassenheit und weniger Aufgeregtheit. Politik muss nicht immer laut sein. Im Gegenteil: Oft entstehen die besten Lösungen, wenn man einander zuhört, Informationen sammelt, sich Zeit nimmt und dann pragmatisch entscheidet. Emotionalisierung und Dramatisierung helfen niemandem – und schon gar nicht einer Stadt, die vor großen Herausforderungen steht. 4. Wir müssen den Alltag der Menschen im Blick behalten. Mobilität, Betreuung, Wohnumfeld, Versorgung, Freizeit – all das sind Themen, die über Parteipolitik hinausgehen. Sie bestimmen unser tägliches Leben. Hier möchte ich weiterhin an Lösungen arbeiten, die praktikabel und bezahlbar sind. 5. Wir brauchen eine regionale Sichtweise. Viele Entscheidungen fallen nicht nur in Schongau, sondern im Zusammenspiel mit dem Landkreis: Schulen, ÖPNV, Sport- und Kulturförderung, Klimastrategien, Gesundheitsversorgung. Deshalb kandidiere ich auch für den Kreistag. Wir brauchen ein Schongauer Gesicht im Landkreis, das den Überblick behält und gleichzeitig klare Schwerpunkte setzt. Schongau braucht keinen politischen Neuanstrich, sondern eine verlässliche Weiterentwicklung – Schritt für Schritt. Das ist mein Ansatz. Dafür möchte ich mich einsetzen. Hans Rehbehn
von Hans Rehbehn 29. November 2025
Die letzten Monate waren für mich eine intensive Zeit des Nachdenkens, Zuhörens und Abwägens. Immer wieder wurde ich gefragt, ob ich erneut für den Stadtrat kandidieren würde – und ob ich mir auch eine Kandidatur für den Kreistag vorstellen könnte. Anfangs wollte ich mir dafür bewusst Zeit nehmen, weil solche Entscheidungen nie leichtfertig getroffen werden sollten. In vielen Gesprächen – ob auf Veranstaltungen, in Vereinen, bei Sitzungen, in der Kulturarbeit oder einfach beim Einkaufen in der Stadt – habe ich gespürt, wie sehr den Menschen an einer verlässlichen, ruhigen und verantwortungsbewussten Kommunalpolitik gelegen ist. An einer Politik, die nicht jeden Tag laut auftreten muss, sondern die mitdenkt, zuhört und dann entscheidet. An einer Politik, die Schongau und die Region langfristig im Blick hat – und nicht nur bis zur nächsten Schlagzeile. Schongau ist meine Heimat. Ich erlebe die Stadt jeden Tag: im Kontakt mit unseren Vereinen, im TSV Schongau, bei kulturellen Veranstaltungen, bei Diskussionen im Stadtrat, beim Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern. Ich sehe, wo wir vorankommen. Ich sehe aber auch, wo Entscheidungen zu lange liegen bleiben oder wo Hektik die Vernunft verdrängt. Gerade deshalb habe ich mich entschieden, wieder zu kandidieren: • Für den Stadtrat auf Listenplatz 3, • und für den Kreistag auf Listenplatz 53. Die Kombination ist für mich sinnvoll. Vieles, was Schongau betrifft, entscheidet sich im Zusammenspiel zwischen Stadt und Landkreis: Mobilität, Schulen, Sportstätten, Kultur, Gesundheitsversorgung. Ich möchte hier eine verlässliche Brücke schlagen – vom Stadtrat in die Kreispolitik und zurück. Mir geht es nicht darum, die lauteste Stimme zu sein. Ich möchte eine Stimme sein, die ernst genommen wird. Eine Stimme, die zuhört, abwägt und dann klar Stellung bezieht. Eine Stimme, die auch einmal sagt: „Das ist nicht realistisch“ – oder: „Das ist dringend notwendig“. In den kommenden Monaten möchte ich ins Gespräch kommen, zuhören und meine Themen weiter präzisieren. Der Wahlkampf beginnt für mich bewusst ruhig – mit Respekt vor den Menschen und vor der Aufgabe. Ich freue mich auf viele Begegnungen. Und ja: Ich freue mich über jede Unterstützung. Euer Hans Rehbehn
von Hans Rehbehn 19. November 2025
Aus der Stadtratssitzung am 18.11.2025: Wenn Familien doppelt zahlen sollen – und warum ich nicht zustimmen konnte Manchmal gibt es Stadtratssitzungen, nach denen man noch lange wach im Bett liegt. Gestern war so ein Abend. Auf der Tagesordnung stand erneut die Erhöhung der Gebühren für unsere Kindertageseinrichtungen. Und obwohl ich wusste, was kommt – die Diskussion, die Argumente, das Ringen um Zahlen – hat mich diese Sitzung emotional stärker getroffen als viele andere in den vergangenen Monaten. Am Ende wurde die Erhöhung beschlossen. Gegen die Stimmen der CSU-Fraktion. Ich selbst habe – wie angekündigt – nicht zustimmen können. Warum? Weil die Familien in Schongau eine doppelte Last tragen. Die Staatsregierung streicht ab 2026 das Familiengeld, das Krippengeld und sogar das geplante Kinderstartgeld. Das sind Leistungen, die viele Familien fest eingeplant haben – und die nun plötzlich wegfallen sollen. Und gleichzeitig sollen wir hier vor Ort erneut die Gebühren erhöhen? Das kann und will ich nicht mittragen. Nicht jetzt, nicht unter diesen Umständen. Die Lage für Familien wird härter – und wir erhöhen trotzdem Viele Eltern sagen uns sehr offen, wie angespannt ihre Situation ohnehin schon ist: Gestiegene Lebenshaltungskosten, höhere Energiepreise, teureres Leben in fast allen Bereichen. Und dann soll zusätzlich ausgerechnet bei den Familien gespart werden? Jetzt ist nicht die Zeit, ihnen noch mehr aufzubürden. Vor allem nicht, wenn wir noch gar nicht wissen, welche finanziellen Mittel der Freistaat künftig direkt an die Kommunen weiterleitet. Wir reden also über Gebührenerhöhungen, ohne zu wissen, wie viel Unterstützung aus München überhaupt bei uns ankommt. Das ist keine solide Grundlage für eine verantwortungsvolle Entscheidung. Mein Antrag auf Absetzung von der Tagesordnung – leider abgelehnt Ich habe gestern beantragt, den Punkt zu verschieben. Nicht zu streichen, nicht zu vertagen auf unbestimmte Zeit – sondern schlicht zu warten, bis wir verlässliche Zahlen haben: • Welche zusätzlichen Mittel bekommt Schongau wirklich aus München? • Wie wirken sich die neuen Finanzflüsse auf unser Kitadefizit aus? Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt. Und die Erhöhung wurde beschlossen. Ich respektiere die Mehrheitsentscheidung – aber ich teile sie nicht. Für mich bleibt klar: Die jährliche 5%-Erhöhung reicht – fürs Erste Wir haben bereits eine moderate, planbare Anpassung um 5 % pro Jahr beschlossen. Damit können wir arbeiten. Das ist vernünftig, nachvollziehbar und belastet die Familien nicht über Gebühr. Mehr – und vor allem jetzt – halte ich für den falschen Weg. Wofür ich weiter kämpfen werde Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass Schongau eine wirklich familienfreundliche Stadt bleibt. Dazu gehören gute und bezahlbare Kindertageseinrichtungen – und Entscheidungen, die fair und verantwortungsvoll getroffen werden. Und ich werde weiter dafür einstehen, dass wir erst dann über neue Belastungen sprechen, wenn wir wissen, was finanziell wirklich auf uns zukommt. Denn Politik darf nicht auf dem Rücken der Familien gemacht werden. Die gestrige Entscheidung war ein Rückschritt. Aber sie wird mich nur noch entschlossener machen, für eine gute und gerechte Kinderbetreuung in unserer Stadt zu kämpfen. Hans Rehbehn
von Hans Rehbehn 13. November 2025
In den letzten Wochen habe ich unglaublich viele Rückmeldungen, Gespräche und persönliche Nachrichten erhalten – nachdem ich bekanntgegeben habe, dass ich nicht mehr als Bürgermeisterkandidat antreten werde. Diese Resonanz hat mich wirklich bewegt. Für den vielen Zuspruch, das Vertrauen und die Wertschätzung, die mir dabei entgegengebracht wurden, möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Die Entscheidung, auf eine erneute Kandidatur zu verzichten, ist mir nicht leichtgefallen. Ich habe sie nach reiflicher Überlegung und vielen Gesprächen getroffen – aus persönlichen und familiären Gründen, und auch aus dem Wunsch heraus, künftig etwas mehr Zeit für mich und meine Familie zu haben. Trotzdem möchte ich mich weiterhin aktiv für unsere Stadt und unsere Region einsetzen. Schongau liegt mir am Herzen – und das wird sich nicht ändern. Darum werde ich mich erneut für den Stadtrat in Schongau bewerben und zusätzlich für den Kreistag im Landkreis Weilheim-Schongau kandidieren. Ganz besonders wichtig ist mir, an dieser Stelle zu sagen: Ich unterstütze die Kandidatur von Franz Zwingmann voll und ganz. Er bringt Erfahrung, Kompetenz und Engagement mit – und ich bin überzeugt, dass er ein Bürgermeister sein wird, der Schongau mit Augenmaß und Herz führt. Ich hoffe dabei auf eine gute Unterstützung und das Vertrauen vieler Bürgerinnen und Bürger – sowohl für Franz Zwingmann als Bürgermeister als auch für unsere gemeinsame Arbeit im Stadtrat. Mein Ziel bleibt dasselbe: mich mit Herz, Erfahrung und klaren Ideen für ein lebenswertes, solidarisches und zukunftsorientiertes Schongau einzusetzen. Allen, die mich in den vergangenen Jahren begleitet, unterstützt oder einfach Mut zugesprochen haben, sage ich ein herzliches Dankeschön. Schongau ist und bleibt für mich eine Herzensangelegenheit. 💙 Hans Rehbehn
von Hans Rehbehn 7. November 2025
Liebe Leserinnen und Leser, ich freue mich, euch mitteilen zu können, dass ab sofort ein neues Kapitel in meinem Leben beginnt – ich betreibe einen Blog! Nach langem Grübeln und Planen habe ich beschlossen, meine Gedanken, Meinungen und Erfahrungen mit euch zu teilen. Dieser Blog wird ein bunter Mix aus verschiedenen Themen sein, die mich persönlich bewegen und interessieren. Politik, Sport, Kunst und das ganz normale Leben – das sind die Bereiche, die ich abdecken werde. Warum diese Themen? Weil sie so vielfältig sind wie das Leben selbst und weil sie uns alle auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Warum dieser Blog? Sie fragen sich vielleicht, warum ich mich dazu entschieden habe, einen Blog zu starten, der sich so breit gefächert mit verschiedenen Themen beschäftigt. Die Antwort ist einfach: Das Leben selbst ist vielschichtig und reichhaltig. Es besteht aus mehr als nur einer einzigen Interessenssphäre, und ich möchte diese Vielfalt einfangen und erkunden. Politik: Die Stadt verstehen Politik ist ein integraler Bestandteil unseres Lebens. Sie beeinflusst uns auf so viele verschiedene Arten, sei es durch kommunale Satzungen, gesellschaftliche Beziehungen oder städtische Veränderungen. Auf diesem Blog werde ich mich mit aktuellen politischen Themen auseinandersetzen, analysieren und diskutieren, um ein besseres Verständnis für die Welt um uns herum zu fördern. Sport: Körper und Geist im Einklang Sport ist nicht nur körperliche Betätigung, sondern auch eine Quelle der Inspiration, des Wettbewerbs und der Gemeinschaft. Egal, ob Sie ein begeisterter Sportler sind oder einfach nur gerne über die neuesten Entwicklungen im Sportbereich informiert sind, hier finden Sie Artikel über meine persönlichen Sportereignisse, Trainings-Tipps und vieles mehr. Kunst: Die Sprache der Seele Kunst ist Ausdruck von Kreativität und Individualität. Ob Malerei, Musik, Theater oder Literatur – Kunst inspiriert, provoziert und berührt uns auf tiefgreifende Weise. Ich werde versuchen, verschiedene Kunstformen zu entdecken und zu interpretieren, aber auch über die Rolle von Kunst in unserer Gesellschaft nachzudenken. In meinem Blog werde ich meine Kunst in all ihren Formen darstellen. - Lassen Sie sich von meinen kreativen Werken inspirieren und entdecken Sie neue Künstler und Trends. Das normale Leben: Alltägliche Wunder Und dann gibt es natürlich noch das ganz normale Leben – mit all seinen Höhen und Tiefen, Herausforderungen und Glücksmomenten. Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die den größten Wert haben. In dieser Kategorie werde ich über alltägliche Themen schreiben, die uns alle betreffen. Schlussgedanken Ich bin gespannt darauf, wohin mich dieser Blog führen wird, und ich hoffe, dass ihr mich auf dieser Reise begleiten werdet. Lasst uns gemeinsam diskutieren, debattieren und träumen – denn das ist es, was das Leben so spannend macht! Mein Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, der zum Nachdenken anregt, Inspiration bietet und dazu beiträgt, unsere Welt ein Stück weit besser zu verstehen. Ich lade Sie herzlich ein, Teil dieser Community zu werden, Ihre Gedanken und Perspektiven zu teilen und gemeinsam mit mir die Vielfalt des Lebens zu erkunden. Bis bald auf meinem Blog! Herzliche Grüße, Hans Rehbehn